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Das Ende der Leine

Im Rückblick auf unser traditionelles Osterseminar gibt es einige grundlegende Handlungen des Hundes, die dem Ende der Leine nicht unbedingt weiterhelfen. Gerade im städtischen Umfeld ist die Bebauung ein Faktor, die einen Trailverlauf zu einem Erlebnis werden lässt. So manch sicher geglaubte Handlung wird schnell zur Fehlentscheidung. Der Wind selbst kann durch die Bebauung stark verändert werden, dass sich einige Verhaltensweisen erst im zweiten Blick und einigem Nachdenken als schlüssig erweisen.

In der Regel nimmt der Hund die Verwirbelungen und Verwehungen wahr und zeigt sie nach seinen Erfahrungen sicher an. Das heißt nicht, dass er sicher auf dem Weg ist. Vielmehr muss an der Stelle die Entscheidung und Hilfe durch den HF erfolgen.

https://youtu.be/xByh6jkXz-M

In dem eingefügten Video haben wir im Februar ein kleines Training in einer kleinen Gemeinde des Kreises durchgeführt. Es haben sich viele Regeln aufgezeigt, die vom Gedanken der HF umsetzen muss.

– 90% Regel ( der Hund startet in den meisten Fällen richtig)

– die tiefe Nase zeigt eine Veränderung

– nicht jeder Start ist explosiv

Manchmal ist alles anders als es scheint. Die Kopfbewegungen ein Zeichen, dass etwas abgeglichen wird. Verbauungen stark einschränkend und die weitere Ausarbeitung ein Hindernis für die Sicherheit.

Wir betrachten alles aus dem Blickwinkel von uns. Logik und Der-Muss-das-Können bringen viele Unsicherheiten mit sich, die es gilt zu erkennen und mit Hilfe einer passenden Trainingsstruktur zu festigen.