Die Sache mit dem Scent

In jeder Ausbildungsstruktur ist der Interessierte auf die Ausführungen des Trainers im Aufbau und des Verständnis angewiesen. Ich erinnere mich gerne an das Vorwort aus dem Buch „Die Ausbildung des Mantrailers“ von Kevin Kocher.

„Es dauert viele Jahre, um deinen Hund zu verstehen und zu lesen, während er Menschenfährten verfolgt.“

Den Hund so zu nehmen, wie er ist und über Motivation ihm die notwenigen Erfahrungen zu geben, nicht unbedingt jedermanns Sache. Doch zeichnet sich die Einfachheit einer Ausbildung durch viele Missverständnisse aus, die so mancher Leser mit seinen eigenen Erfahrungen versucht gleichzusetzen, was nicht zu einem besseren Verständnis führt.

Größtes Problem was uns immer wieder begegnet, sind die geführten Trails über Kilometer mit den verschiedensten Schwierigkeiten on top. Im Gegenzug sind schnelle, kurze Motivationsübungen verpönt, da Prüfungen und Einsatzgeschehen sich auf Distanzen abspielen, die mit diesen kurzen Übungen nicht übereinzubringen sind.

In unserer Trainingswoche mit der ÖHU in der Wiener Neustadt gab es eine Hinterhöfe und abgeschlossene Wohneinheiten, die einen besonderen Reiz bei der Ausarbeitung hatten. Dem Hund Erfahrungen zu geben, bedeutet auch sich mal in die Rolle des Beobachters zu begeben und dem Hund kompromissfrei zu folgen.

Nur am Rande, wie sich der Scent durch die verschiedensten Witterungseinflüsse verteilt wissen wir nicht. Doch der Hund selbst hat die Nase und kann es uns sichtbar machen. Hier in dem kurzen Video zeigt sich, wie Krümel den Scent wahrnimmt und das es aufgrund der Örtlichkeit, des Wetter Zeit braucht um aus den Ansammlungen von bekannten wie auch fremden Gerüchen den Trailverlauf aufzunehmen.

Die Sache mit dem Scent

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