Wind- und thermische Strömungen

Den größten Einsatzwert erlangt ein Personenspürhund im städtischen Bereich. Gerade Tatorte nach Einbrüchen und Vermißte aus dem dem häuslichen Umfeld sind lohnenswerte Einsatzszenerien um Informationen für weitere Ermittlungen zu erlangen. Die Schwierigkeiten liegen im Detail, da Bebauung, Strukturen von Gebäuden, offene Flächen sowie Wind- und thermische Strömungen die Verteilung des Scents stark beeinflussen.

Eine gradlinige und spurtreue Ausarbeitung wird es im städtischen Bereich nicht geben, da die Störfaktoren dies erschweren. Wichtigster Indikator für eine sichere Information ist das Verhalten des Hundes.

Das bedeutet für das Training. Das Grundlagentraining ist einfach gehalten, da der Hund recht viele Eigenschaften für das Verfolgen und Ausarbeiten von Spuren mit sich bringt. Es für die Suche nach menschlichen Gerüchen zu konditionieren, folgt dem Temperament und der Veranlagung des Hundes.

Besonderes Augenmerk liegt auf den Kopfbewegungen des arbeitenden Hundes. Über diese Bewegungen erfährt man recht viel über das Wahrnehmungsvermögen des Hundes.

Da jede Trainingsörtlichkeit innerstädtisch recht unterschiedliche Ansprüche aufweist, wird auf den Umstand der Wind- wie auch thermischen Einflüsse wenig Rücksicht genommen. Im Realfall muss das eingesetzte Team mit den Gegebenheiten am Einsatzort zurecht kommen.