Erfahrungen der letzten Jahre

Auch wenn es momentan etwas still geworden ist, geht unser Training insbesondere der Grundlagen weiter. Das Lesen des Hundes endet zu keinem Zeitpunkt. Es muss in den begrenzten Verhaltensweisen gefestigt werden und an den verschiedensten Orten bei einer Suche abrufbar sein.

Wichtig bei all den kursierenden Hintergründen und Mythen den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren. Dem Hund wird der Job anhand der Ausbildungstools erklärt. Das Spiel ist einfach, schnell und verfolgt nur das Ziel den Hund auf die menschliche Spur zu bringen. Recht schnell muss der HF mit kleinere Übungen ohne Wissen des Weges Erfahrungen machen. Die immer wieder kehrende „Gerade mit einem Richtungswechsel“ bringt die Aha-Erlebnisse für den Menschen am Ende der Leine. Fühlen, sehen und auch Hören des Hundes sind wichtige Punkte, die im Training bei uns einen wichtigen Platz eingenommen haben. Das Zusammenspiel mehrerer Teams ein Muss, alleine kann man einen kilometerlangen Trailverlauf durch eine städtische Bebauung nicht leisten.

Die Ablenkungen und auch die unterschiedlichen Windverhältnisse bereiten einem so manches „Kopf zerbrechen“ und nicht immer ist es so klar zu erkennen, insbesondere wenn man nichts weis, wie nun der Trailverlauf ist. Schnell landet man in einer Richtung und ist der vollen Überzeugung, der Hund ist auf der Spur.

Weit gefehlt, wenn man den Hund nicht versteht und seine immer wiederkehrenden Verhaltensweisen in Bezug auf eine menschliche Spur setzen kann. Windverwirbelungen, „Kamineffekte“, „Sparbriefe“, Alter der Spur, Bebauung im Wechsel mit offenen Plätzen, andere Passanten, Straßenverkehr, Ablenkungen durch andere Tiere, Hunde bereiten erhebliche Schwierigkeiten und kein Trail, auch im gleichen Gebiet gelegt, gleicht dem anderen.

Das diesjährige Osterevent hat deutlich gemacht, dass es mehr braucht um erfolgreich zu sein. Trotz vieler Trainingseinheiten stösst man an seine Grenzen und nur in Kombination mit mehreren lassen sich umfangreiche Spurverläufe durch Negativabgrenzungen eingrenzen. Die Negative sind wichtige Indikatoren, wenn man die Verhaltensweisen des Hundes versteht und sie mit einer Trainingsstruktur festigen und verstärken kann.

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