Startrituale und die Verhaltensweisen

Es sind die kleinen Zeichen und Details, die über einen Erfolg entscheiden können. Rückblickend wird schon das Kopf heben in bestimmten Situationen einen wichtigen Hinweis erbringen, dem der HF einiges entnehmen kann.

Das Startritual ist eine komplexe Handlungsweise, die in ihrer Gänze eine wichtige Aufgabe übernimmt. Den Hund auf etwas zu trainieren, dass er verfolgen, suchen, anzeigen soll, ist nicht schwierig. Die Tücke liegt später in den Details, die es gilt zu erkennen und auswerten zu können.

In vielen Bereichen nutzen wir einen bekannten Punkt um den Hund auf seine Aufgabe, hier Verfolgen einer Individualspur zu „konzentrieren“.  Da auch einiges an Vorbereitung, wie Anlegen eines Geschirrs, Präsentieren des Geruchsartikels und dem Auffinden der Geruchsspur, notwendig ist, sollte der Hund an dem eigentlichen Startpunkt recht schnell Ruhe finden.

Es ist von Vorteil ihn zu konzentrieren, wenn er zum ersten Mal mit dem zu suchenden Geruch in Kontakt kommt. Aufgrund der Trainingsstrukturen beginnt er nach dem Anriechen in seinen Möglichkeiten den zu suchenden Geruch wahrzunehmen. Interessant sind hier die gezeigten Bewegungen des Kopfes und ein anschliessendes Fixieren der Richtung. Diese Headturns sind gerade bei einem Prescenting ein entscheidender Hinweis und können dem HF die Sicherheit für einen sicheren Start geben.

Hat der Hund den zu suchenden Geruch im Bereich des Startpunkts wahrgenommen, fühlt man die Körperspannung an den Beininnenseiten.